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sind, zufrieden ist. — Da schlagt ein edles Herz, und da ist die rechte Fassung des Christen, wo man auch in den trübsten und kummervollsten Augenblicken des Lebens Gottes allwaltende Liebe erkennet und verehret.
„Nimm den Gram aus meinem Herzen, und gieb mir wieder Freude — sage der Betrübte — Du vermagst ja Alles, ewiger Vater! Doch bethe ich auch dann Deine unerforschliche Weisheit an, auch dann bin ich überzeugt von Deiner Vaterliebe, wenn Gram und Betrübniß noch langer mein Herz beunruhigen." —
„ Sieh das Elend, das sich täglicher trauriger in unsern Hgusern ausbreitet — sage der H a n d- werker bey nahrungslosen Zeiten — Du, Allgewaltiger, kannst ja Alles auf einmal verändern! Aber ich beuge mich auch voll Demuth unter Deiner; heiligen Willen, und standhaft will ich suchen allszuharren, wenn auch durch Deine Zulassung das Elend noch größer werden sollte." —
„Es sind der Schmerzen so viele, die meinen Leib zerreissen — sage der Kranke. — Du, Vater! könntest augenblicklich dem Schmerz und der Krankheit gebieten; —Gesundheit und neues Leben könntest Du mir augenblicklich ertheilen! Aber ich küsse auch Deine Vaterhand, wenn Du das En-
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