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de der Schmerzen noch lange nicht kommen West." - .

Wer seinen Gott kennet, der muß so bethen; denn er weiß, daß unter Seiner Aufsicht und Lei­tung auch das Kleinste stehet, und daß Er mit liebvoller Weisheit Alles beherrschet: und wer so bethet, der bekommt immer wieder frische Kraft und neuen Muth, auch das Bitterste ertragen zu wollen, und zu können.

Der Aufblick zu Gott, und die Verehrung Sei­nes Willens ist der Engel, der uns mit sei­nem Beystande und seiner Starke zu Hilfe eilet, uns hindurch führt durch den Glutofen der Prü­fungen , in welche das Menschenherz gerathen kann: und Jesus, der die Bitterkeiten des Leidens aus Erfahrung kennet, reicht einem Jeden sei­ner traurigen oder kämpfenden Brüder die Hand; und wer an dieser fortwandelt, dem wird es immer leichter, auf dem rauhesten und müh­samsten Wege fortzugehen.

Nun wollen wir den gefangenen Jesus vor sei­nen Richtern betrachte.

II.

Der Kuß eines abtrünnigen Freundes hatte Je­sus seinen Feinden verrathen. Gebunden, wie