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ein Missethäter, wird Er unter Spott und Hohn­gelächter hingeführt vor den Richterstuhl seiner Fein­de, die seinen Tod schon längst beschlossen hatten. Ruhig, und in stiller Größe stund der Unschul­dige da. Man fragt Ihn wegen Seiner Leh­re:Ich habe öffentlich vor der Welt geredet war Seine Antwort fragt jene, die mich hörten!" Auf diese Rede schlug Ihn ein roher Mensch ins Angesicht, wor­auf Jesus sprach:Hab ich Unrecht geredet, so beweis es; hab,ich aber recht geredet, warum schlägst du mich?"

Es waren schon Zeugen gedungen, die man- cherley Verbrechen über Ihn aussagen sollten. Sie traten auf, und wollten den Schuldlosen zum Ver­brecher machen. Jesus sprach kein Wort zu Seiner Vertheidigung, und blieb auch da noch stille, als Ihn der Oberpriester auffoderte, die auf Ihn gelegte Schuld von sich abzuwalzen. Als Er aber feyerlich im Namen des leben­digen Gottes beschworen wurde, zu sagen:Ob Er der Sohn Gottes sey?" sprach Er voll Ernst und Würde:Ich bin es, und ihr werdet den Sohn des Menschen zur Rechten des allmächtigen Gottes sitzen, und auf den Wolken des-Himmels kom- men sehen."