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um seine Absichten zu erreichen. Besorgt ist zwar auch der Gute um die glückliche Erreichung seines Endzwecks, aber er weiß, daß. er sich getrost auf Gottes Hilfe und Treue verlassen könne; der Böse aber, wenn es ihm auch gelingt; all seine Ent­würfe nach dem Wunsche seines Herzens auszu­führen, hat einen strafenden Richter in seinem In­nern, und jenseits des Grabes einen gerechten und heiligen Gott zu fürchten.

Laßt uns also das nie vergessen: Bevm B ö- sen, bey der Abweichung vom rechten We­ge, oder da, wo Leidenschaften die Herrschaft über das Herz des Menschen ausüben, ist keine Ruhe, keine Freude, kein zufriedenes, glückliches Leben; Ruhe, Freude und Zufrie­denheit ist nur in einem guten, geordneten Herzen ist nur das Erbtheil der Kinder Gottes, die ihn treu verehren.

Nach einer unruhigen, schlaflosen Nacht führ­ten die Oberpriester, Schriftlehrer und Aeltesten des Volkes den gebundenen Jesus zu Pilatusdem römischen Landpfleger, und verklagten Ihn da als einen Empörer, und Verführer des Volkes, als einen Mann, der nichts anders als die schnellste Verstossung aus der Gesellschaft der Menschen ver­dienet habe.

Jesus steht stille, heiter und schweigend da.