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seiner Verachtung anlegcn, und Ihn damit durch die Strassen von Jerusalem, wo neuer Spott und neues Hohngelachter auf Ihn wartete, zum Pila­tus wieder zurück führen.

So wurde Jesus von einem Richterstuhle zum andern geschleppt, so von Juden und Heiden wie ein Verbrecher behandelt, und endlich gar als ein Mann angesehen und verhöhnet, der nur aus Blö­digkeit des Verstandes eine Kraft und Würde sich bcylege, die er nie besessen habe!

So leidet Jesus so wird Er mishan- delr zum Heil der Menschen, um sie aus der Lienftbarkeit der Sünde zu befreyen, und des Gericht des Vaters von ihnen abzuwen­den !

Er hatte zur wahren Gottesverehrung die beste Anweisung, und zur gegenseitigen Liebe und Eintracht die kraftvollste Ermunterung seinen Brüdern gegeben; keiner gesetzlichenOrd- nung hatte Er sich jemals entgegen gesetzt, und keine bestehende bürg erliche Verfassung um- znstossen getrachtet, sondern öffentlich das schöne Wort ausgesprochen:Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser, aber auch Gott, was Gott gebührt!" nach diesen Worten hatte Er selbst immer gehandelt: und doch wurde Er

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