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' wird einem Mörder nachgesetzt! Der vor kurzer Zeit den Juden, ohne Furcht, beschämt zu werden, sagen koirnte:Wer aus euch wird mich einer Sünde beschuldigend"der wird itzt für strafwürdiger, als ein Aufrührer und Mörder gehalten! Der an den Leiden und Nö­then seiner Brüder immer so herzlichen Antheil nahm, in jedes Haus und in jedes Herz so gerne Ruh' und Freude gebracht hatte, der wird ver­worfen, und Gnade für einen Mann erbethen, der als Mörder vielleicht das Herz einer Mutter oder Gattinn schmerzlich betrübte, oder durch seine ruchlose That noch unerzogenen Kindern ihren Va­ter ihren Ernährer, Ihre einzige Stütze raub­te!

Diese Zurücksetzung, dieser schändliche Undank mußte selbst Jesus Herz tief verwunden; aber Er bckeibt immer der leidende und schweigen­de Jesus. Hatte Er freundlich und voll sanf­ter Liebe zum Volke geredet, hätte Er an Seine Liebesthaten erinnert, oder hätte Er unter den An­wesenden, unter welchen gewiß auch ein Leidender war, durch ein Wort Seiner Allmacht diesem Lei­denden geholfen; die Bosheit seiner Feinde hatte dann wahrscheinlich ihren Endzweck nicht so schnell und leicht erreichen können: aber Er will lei­den; denn es war des Vaters Wille: Er will