I. Abthcilung.

JO

Blanka. (Die Weise, die Unschuldige.)

Bald sind die letzten Stunden Lust'gcr Wallfahrt hingeschwunden;

Ach, dann fällt des Lebens Blume ab!

Natur heischt cs, daß ich walle

Kurze Zeit auf dieser Welt; dann falle

Euch Deine Zähre, Freundschaft, auf mein Grab»

Bodo. (Der Kühne, der Held.)

Biedre Freundschaft mög' aus Deine Pfade Ost die schönsten Frühlingsblumen streun;

Deine Tage mögen alle heiter,

Ohne Flehen, wie Deine Seele, sein.

Bruno. (Der Berühmte.)

Bruder, Dein gutes, biedres Herz Reichlich neue Freunde findet,

Und vergießt der alten nie!

Nimmer das Band, das uns verbindet,

Ob auch Fernen uns trennen: nimmer reiße.

Cäcilie. (Die Kurzsichtige.)

Cermonie, ein Blatt zu schreiben?

Ächte Freundschaft kennt sie nicht;

Cermonie trennt Liebe und Pflicht.

Ich will Deine Freundin bleiben,

Viete soll uns ewig binden;

In der Liebe mögest Du Eine gold'ne Zukunft finden!

Carl. (Der sehr Betriebsame.) Eiaffisches Gekose Auf schwellemdcm Mose Reinigt die Herzen,

Lindert die Schmerzen.

Caroline. (Die Betriebsame.) Classificircn werd' ich Dir Alle wahren Erdenfreuden.