Akrosticha.
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Neichthum, erstens, wünschen wir,
Ohne ihn muß man viel leiden.
Laß folgen: Herrschaft, frohen Sinn,
Ja, nimm noch Klugheit, Würden hin,
Noch — doch wozu lange quälen:
Erwähle Liebe! — Nichts wird fehlen.
Charlotte. (Die Thätige.)
Crösus hatte Geld und Juwelen, herrliche Schätze aus jedem Land,
Aber gegen Deiner Seelen Neichthum sind sie doch nur Tand.
Laß in Deiner Brust mich wohnen!
O, wie war ich dann so überreich,
Tauschte nicht um alle Thronen,
Tauschte nicht um goldne Kronen,
Eine Lust, der keine gleicht!
Oder:
Christliche Unschuld ehrt in ihrer Tugend Lohne. Ach, bei Eurer Hoffnung! ehret sie,
Nos'ge Mädchen! sonst erreicht Ihr sie nie.
Lauft, opfert ihr, die Euch beschützet,
Ohne die kein Reiz Euch ziert:
Tugend ift's, durch die allein Ihr edle Herzen rührt, Tugend isi's, die allein Euch nützet,
Ew'ge Tugend nur, die Euch zum Ziele führt.
Christian. (Der christlich Gesegnete.) Christian, Dein Leben zu genießen, heut und immer, sei Dein einziger Gewinn; Nasch und unaufhalisam stießen In einem Strome Deine Stunden hin. Sterblicher: was Dir Gott bcschieden,
Immerhin es genieße, wenn Du's hast;
Auch bedenke, daß hienicdcn
Nicht jede Stunde ohne Schmer; und Last.

