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1. Abtheilung.

Fkorrntia. (Die Blühende.)

Flieh' der Schwcrmuth Pein,

Z? sie nicht das Leben kürzen:

O! dann soll Arbeit Pflicht uns sein, Reine Freude soll sic würzen.

Eine reine Freude muß es aber fein; Nur solche Freude, die nach dem Genuß Treu immer noch erfreut,

In die Neu' und Ucberdruß Auch niemals Wermuth streut.

Florentine. (Die Knospe.)

Falsch ist die Jugend,

Leicht ihre Ncize vergehn!

Db schon Geist und Tugend Rasten, ewig schon.

Ewig unerschrocken Nur mußt Du stehn,

Treulos Deiner Locken Jugend fliehen sehn.

Nur Geist und Tugend

Ewig haben Jugend. v

Franz. (Der Freie.)

Fern von lieber Heirath blüh'n Rosen uns und Immergrün,

Aber auch Vergißmeinnicht!

Nur getreu! An Gottes Hand Zu dem höher» Vaterland!

Franziska. _ «Die Freie.)

Folge willig dem Geschicke,

Rosen blühen nah' und fern'!

Auf des Lebens Pfaden blicke Nach der Hoffnung hellem Stern!

Zeit und Lrt kann nichts verändern In den Herzen, die sich lieben,

Selbst auch, wenn getrennt wir blieben. Kränze welken, Marmor bricht,

Aber Treue wanket nicht.

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