Akrosticha.

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Hertha. (Die Heldcnmüthige.)

Ha! die bloße Liebe fällt, wie Nebelsaulen,

(Entflieht oft, wenn der Tag den Fcucrathcm haucht; ' Nos'gcr Nektar ist an ihren Pfeilen,

Treuloser Nektar, der sich bald verraucht;

Heil'ge Freundschaft, feste Freundschaft nur Ansdauert im Rausche der liebenden Natur.

Hildegard. (Die holde Beschützerin.) Heit'rcr Freunde Zelt ist überall Immer dem Weisen anfgeschlagen.

Lediglich der Misanthrop fühlt immer Qual, Drum kann ihm nichts behagen.

Einer, der reines Herzens um sich blickt,

E)ar leicht wird er entzückt,

Ach! ist so leicht, so leicht beglückt.

Nicht'ge Weisheit zeugt die Freude,

Drum, Schwester, leben beide!

Hugo. (Der hohe Erhabene )

Herrlich ist der Liebe Zauberinacht Und veredelt, was ihr Hauch berührt,

Eanz der Sonne ähnlich, deren Strahl Oft Gewitterwolken in Gold verwandelt.

Oder:

Heil'gc Freundschaft nur verbindet Unsre Seelen zu der schönsten Pflicht;

Eold'ne Kränze, die sie windet,

O! sie vergehen auch im Grabe nicht.

Hulda. (Die Holde.)

Hier auf dies Blättchen will ich'S schreiben,

Und mit cw'ger Dintc zwar!

Lebendig wird Dein Bild mir bleiben Durch's ganze Leben immerdar!

Auch Du vergiß den Freund nicht gar.