I. Abtheilung.
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Jakob. (Der Lachende.)
Jüngling! sei deS Pöbels Lästerzungen,
Aber nur dem Gott in Dir nicht taub!
Kühn, gleich dem Aar, emvorgeschwungen, Obgleich die Sonne blendend, durchgedrungcn, Bis Du abgeschüttclt allen Staub!
Ida. (Die Vortreffliche.)
In Kurzem wird die Stunde schlagen,
Die nach so vielen Trauertagen Auch uns von allen Gram erlöst.'
Iduna. (Göttin der Unsterblichkeit.) Immer umfaßt ein liebend Herz die Welt,
Denn in ihm ist der Himmel!
Und mit Seligkeit wird er sich umgeben. Nehmend Tyeil, blutet es beim fremden Leid, Auf Andrer Glück will sein Glück eö bauen.
Iettchen. (Die Gütige.)
Immer öffne die Seele der Freude!
Es ertönt ihr nur der Lerche Gesang;
Traun! sie duftet im Roscngestäude,
Traun! sie säuselt im Bächlein entlang.
Chore der Freuden bringt uns die Traube, .Herrliche Freuden würzen das Mahl.
Es grünet die Freude in Kräutern und Laube, Nur Freude athmen Berg und Thal.
Jette.
Jugend und Schönheit verblühen;
Eins nur soll ewig verziehen:
Tugend und fröhlicher Sinn.
Trennt uns das Schicksal, so fliehen Eilend die Stunden zum Wiedersehn hin.
Johann. (Geschenk Gottes.)
Ja, der Kindheit goldne Stunden —
Ohne Rast sind sie verschwunden.

