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J. Abtheiluug.

Irene. (Die Friedliche.)

Immer wunderschön ist diese Erde,

Nedlich Werth, darauf vergnügt zu sein;

Eben darum will ich, bis ich Erde werde,

Noch mich dieser schönen Erde freun;

Eben darum mich der Lieb' und Freundschaft weihn.

JsnbeUa. (GottcS Sccptcr.)

Immer folgt die Traurigkeit Schon dem Pfad der Freude.

Ach ! greife nicht zu weit,

Bald ergreifst Du beide.

Es räumt Amor Dir ein Herz Leicht zum Schilderhäuschcu ein;

Liebe, dann sollst Du Tag und Nacht Auch nicht abgelösct sein.

Juliane. (Die Jungfräuliche.)

Jahre schwinden und der Zeiten Ströme Und reißen uns in ihrem Wirbel fort;

Lieb' und Freundschaft stehen unberührt.

In Ewigkeit am hohen Ort,

Auch vom Zahn der Zeit noch nicht berührt.

Nein, ihr heil'gcs Leben altert nicht,

Es steht, wenn des Lebens Nachen bricht.

Oder:

Jugend eilt und Jugend schwindet,

Und die Zeit bringt Sorg und Müh'j Liebe weilt und Tugend bindet.

Ihre Rosen welken nie.

Ach, so las; uns liebend handeln,

Nur den Weg der Tugend wandeln:

Ewig hebt und heiligt sie.

Julie. (Die Noscnknospe.)

Ja, für alle Zeiten sei Unvergänglich uns're Treu'!

Lächelnd mögen hier im Leben Immer, als im schönsten Mai,

Engel Gottes Dich umschweben!