Akrosticha.
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IuliuS. (Der Jüngling.)
Immer pflegt man an schönen Tagen Uns gar viel zu sagen,
Leicht fällt die Nacht Niemandem ein:
Ich aber, Freund, ich dächte.
Uns würden schöne Nächte Schon ebenfalls willkommen sein.
Just. (Der Glücksmann.)
Immer mäßig, immer weise Und heiter deS Lebens sich frcun,
Sich gefallen in unschuld'gen Scherzen, Traun! das kann Sünde nicht sein.
Juftchen. (Die Rechtliebende.) Jüngst war es kein Schwur, es war ein Blick Und d'rauf ein Druck der Hand;
So gleich im ersten Augenblick Treu mein Herz an Deines band.
Christen kennen die Christen bald,
Haben ein offenes Gesicht;
Erkennen sich am Feuer, das vom Auge wallt, Nicht nur an Worten, die man spricht.
Justine. (Die Gerechte.)
Jahre kommen, Jahre schwinden,
Und wir eilen mit dahin;
Stets nur lässet Eins sich finden.
Immer bleibt es jung und grün! —
Nur in Lieb' und Tugend blüht Ein Gewinn, der nie entflieht.
Karl. (Der starke Mann.)
Komm, vertreibe, verscheuche, verjage die Sorgen, Abends sei heiter und fröhlich am Morgen; Nichte dann auch mit hciterm Blick Liebevoll die Gedanken zum Freunde zurück.

