Akrosticha.

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Ottokar. (Dcr Günstling.)

O Freundschaft, erstgebornes Kind,

Traun! vom liebevollsten Wesen,

Tröstlich, wie Träume Vom Genesen Oft hoffnungsvollen Kranken sind!

Kaum wäre dieses Lebens Labyrinth Auszuhalten ohne Dich. Verbreite Recht mildes Licht auf meine Schritte!

Paul. (Der Kleine.)

Preis der Tugend; denn sie- streut All«: Orten Heil und Segen,

Und auf allen unfern Wegen Lächelt sie Zufriedenheit.

Pauline. (Die Schlichte.)

Preis der Tugend sie bereitet Allenthalben Glück und Segen;

Und die holde Unschuld leitet Lächelnd uns dem Ziel entgegen!

Immer, auch bei Leid und Schmerz,

Nur getreu auf Gottes Wegen!

Einst führt er uns himmelwärts.

Oder:

Pilgrin! verzage nicht, wenn in der Nacht Auch die letzten Sterne schwinde«.

Unser Gott, der uns durch dieses Dunkel führt, Läßt uns dern Elend nicht zum Raube:

Immer, wenn die Hoffnung auch den Anker verliert, Noch laßt uns fest an diesem Glauben halten:

Ein einz'ger Augenblick kann Alles umgestaltcn.

Peter. (Der Felsenfeste.)

Pflege die Freundschaft! die Dir folge Ewig auf allen Deinen Tritten;

Treue Freundschaft leite Deinen Lebenslauf!

Es duften an Deinem Pfade Jasminhütte»,' Rosen und Vergißmeinnicht blühen Dir auf.