Akrosticha.

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Bevor Dein Pflichtgebot den Sieg gewann! Erhalte den Frieden im Gewissen,

Ruhigen Frieden unter Hindernissen,

Tröstend, wo die Welt nicht trösten kann.

Rosa. (Die Blühende.)

Rosige Jungfrau, lies zum Angedenken Eft die Zeilen, die mein Herz Dir weiht.

Sag', willst Du mir was wieder schenken?

Ach! schenk' mir Freundschaft und Beständigkeit.

Rosalie. (Die Rosenschöne.)

Rund ist die Welt und muß sich drehn,

Eft kommt man und muß wieder gehn,

'S läßt sich nicht anders machen!'

Allein, wie auch die Trennung schmerzt,

Leicht wird das Weh hinweggeherzt;

Ist bei des Wiedersehens Lust Erkaltet nicht die treue Brust.

Oder:

Rosig wallet auf Erden ein liebliches Kind, Ebschon wir sein Antlitz nicht sehen;

Sanft, gleich lenzigen Lüftchen und lind Athmet seines Fittiges Wehen.

Lieblich schwebt es vom Himmel gesandt,

Hmmer noch uns zugewandt,

ES wird die Hoffnung genannt.

Röschen. (Die Aufblühende.)

Recht heiter, wie ein Tag im Lenze,

Oeffne sich Deine Lebensbahn,

Sek's Unschuld, die Dich bekränze;

EHristlich fließe Dein Leben hin,

Es sei Tugend Deine Führerin;

Nur so bleibt Dir ein heitrer Sinn.

Rudolph. (Der Nathgeber.)

Ruhig wandle hin durchs Leben,