Denksprütbe.
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Des Weisen wahres Glück wird nicht vom Ort entschieden ;
Er kann stets Gutes thun und überall zufrieden Und immer glücklich sein; denn seine reinste Lust Entspringt nicht außer ihm, sie quillt in seiner Brust.
Scl'ge Tage sind hier nicht zu finden;
Ein Gelvebe nur aus Freud' und Schmer;
Ist das Schicksal, das uns himmelwärts Fohren soll, wo alle Leiden schwinden.
Ruhig soll der Mensch hier steh'n und — glauben, Ohne Mißtrau'» aufwärts seh'n,
Mag die Welt ihm Alles rauben,
Mag sie selber untergeh'n!
Und was ift's, das diese Ruhe giebt?
Rur ein Herz, das seinen Vater liebt,
Das sich fest an Tugend bindet,
Was die Lebensruhe gründet.
69 .
Die Freiheit unsres Geistes macht unsre wahre Wurde. Beherrsche durch Vernunft die sinnliche Begierde,
Denn sonst beherrscht sie Dich, und lohnet Dir mit
Pein;
Die schlimmste Knechtschaft ist, ein Sclav der Sinne
sein!
Hast Du einen Freund gefunden, den hege und pflege wie eine zarte Pflanze, die viel Wartung und Aufmerksamkeit erfordert, er ist mehr als ein kodier Schatz: ein Trost des Lebens.
I. Paul.
6k.
Vor allen Dingen ehre Gott! rufe ihm um seinen Segen in Deinem Gewerbe, Berufe an; gehorche der

