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Murr Na also da sein's ja gut aufg'hoben, je g'schwinder Sie schaun, daß Sie weiter kommen desto besser is es.

Falkner, fsnr sichj. Darf ich's denn annehmen?

Jakob. Die Uneigennützigkeit gibt's, nehmen Sie's, s' is Ih­nen vergunt.

Brücker. Stoß. Spannb. Ja, g'wiß von Herzen.

Falkner, freicht ihnen gerührt die linke Hand, während er mtt der rechten Nina an sich zieht. I

Jakob. Alter Herr ifyabbv vor'n ein Eißl hart mit Ihnen g'redt und einBißl derb den Schulmeister g'macht Leider hat Ihnen selber das Schicksals nur zur bald ein prak­tisches Beispiel geben.I glaub, Sie werden letzt einsehn, was für ein Unterschied zwischen Volk und Pöbel is.

fGruppe.^

Ende deS zweiten AkteL.

Dritter Akt.

f3n der Milchküche wie im 1. Aktej.

Erfte Scene.

Fr. Kathl. Agerl. fBeide im Landparthie- Costümej.

Agerl. I kenn' mich halt nit aus.

Fr. Kathl. Na, Dir muß man mit der Scheibtruhen über d' Nasen fahr'n.

Agerl. Da wird's schön breit werden.

Fr. Kathl. Also hör'mich an. Nach dem Unglück, was dem Herrn Ankelder Pomerantschen-Nani trof­fen hat, hat er sich in's Lichtenthal

zu den Holzscheidern zogen, wo er no is. Die Nani aber Hab' i zu mir auf die Kammer g'nommen,

na ja, man kann's ja nit un­ter lauter Mannsbilder lassen 's thut kein Gut

Agerl. Ja Ja

Fr. Kathl. (Und der Jakob is a im Lichtenthal, da Hab' i ihm die Ausspielerin aus dem Weg' g'raumt) Die Pomerantschen-Nani is also bei mir Bettgeherin die nie zu Bett gehr, denn sie arbeit die ganze Nacht, um die Paar Gro­schen zu verdienen, die sie für sich selbst und für'n alten Herrn braucht.

Agerl. Ja, ja.

, Fr. Kathl. Das Madel is rein verhext, wie sie sich jetzt plagt. D'rum is a Glück für sie, daß sie a Glück macht.

Agerl. A Glück?

Fr. Kathl. Ja der Herr, der amal da war, der's nacher bei'm Heurigen g'holt hat, will's heira- then. Dieser Herr is jetzt d'rin bei der Nani und macht sein'Anwurf.

ZweiteScene.

Jakob. Vorige.

Jako fist während der letzten Worte etnzrtreten. Festkleidj Was? Ein Herr is d'rin bei der Nani, und macht sein Anwurf, da werd' i a gleich drin sein, und ein' Anwurf machen. fFaßt Beide an den Händen, wüthendj Redt's wer is d'rin?

Agerl. ferschrockenl Der Herr

Fr. Kathl. Mit'n G'sicht

Jakob. Aha ! der mit'n Gsicht,

das is sein Glück, daß er ein G'sicht hat, das G'sicht werd' i mir gleich z'leihen nehmen.

Agerl. lbeleidtgt.j Aber was geht denn die Nani Dich and