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edel waren, es aus einmal werden, das is verdächtig.!
N a n i. I Hab' eine Bedingung g'setzt, mein Onkel muß einwilligen.
Murr. Versteht sich. I geh' aus der Stell' in's Lichtenthal.
Jakob. Er is nit z'HauS, er ist schon fort zum Fest nach Klosterneuburg. 's is heut Maria Geburt, da haben wir Holzscheiber 's große Fest.
Murr. Gut, ich komm' hinaus. Ich geh in d' Stadt, nimm gleich den Contract sammt'n Notar mit, der Onkel willigt in Klosterneuburg ein, — in Weidling am Bach is 's Verlobungsfest, — nit wahr, künftige Hälfte? Gib mir derweil ein n Conto-Bußl — angehende Gesponsin. — Geh Maust. sWtll sie küssen ]
Jakob. !stürzt wütbend dazwischen.! Warten's, bis Sie verhei- rath' sein.
Murr, serschrocken ab.j
A g er l.!zieht ihn zurück.! Gehl's denn Dich was an, die Nani?
I a k o b. Ja richtig, — die Rani geht mich nix an!
N a n i. sweinerlich.! Jakob, steh' meinem Glück nit im Weg.
Jakob. Nein, — keine Idee
— aber schau, Nani, — i —Du
— o Gott! — o Gott! sAgerl zupft ihn von rückwärts.! Ja richtig, die Nani geht mich nix an. Ich bin nur kommen, um Euch zu un- serm Fest nach Weidling am Bach abzuholen.
Fr. K a t h l. Wir sein schon in der Wix.
Nani. Ich muß mich no g'schwind anzieh'n.
Agerl. Wir helfen Dir dabei. fAlle ab.!
Jakob. Was bin ich für ein unglücklicher Mensch. I will tfTy l
heirathen, und bin in die Rani verliebt. I muß dieses edle Hei- raths - Projekt Hintertreiben, nit wegen meiner, sondern wegen der Nani! — Der Bomstl meint's nit ehrlich, — er hat eine versteckte Absicht. Doch das is ja schon so auf der Welt. Die ganze Welt iS eine Redout, alle Menschen tragen Larven, wer nit betrogen sein will, muß nit auf, sondern unter die Larven schau'n. Denn was beim Tag glanzt, muß man auf d' Nacht seh'n, — was auf der Straßen prahlt, muß man z' Haus on Neglige betrachten, — wenn Einer heut' so redt, muß man abwar- ten, ob er morgen nit anders redt. Die Geigen, die heut ein Requiem winselt, jubelt vielleicht morgen ein G'strampften, und wann Einer G'sichter schneidt und sagt, er hat Liebeskummer, so hat er vielleicht Bauchweh. Jedes Ding hat zwei Seiten, und aufjeder Seite schaut's anders aus.
Couplet.
Am Straßen-Eck im Sonnenlicht,
Da steht ein Mann mit finstern G'stcht, Und wann ein Madl qeht vorbei.
So schaut er weg und seufzt dabei:
„Die Welt sinkt tief in Sünden nein , „Die Weiber sein d'ran Schuld allein, »Die Weiber schickt sein böser Geist , „Hinweg von mir, was Weiber heißt." S'is Abend und dunkelt, da schleicht aus dem Haus,
Bevor noch das GaS brennt, der Finstre hinaus.
Den Kragen hoch ,ben, den Hut tief im G'ficht,
So wie Einer geht, der sich furcht' vordem Licht,
Was thut denn im Finstern der fieb'n- süße Mann?
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