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dm nun einen neuen Scheidungsprozeß an, welcher viele Vortheile gewährt. Er ist einfach, leicht, wirth- fchaftlich und weit weniger der Gesundheit nachlheilig, |
als die Scheidung durch Salpetersäure. Er besteht '
in 6 Operationen.
1) In mehrere Oefen, einen Fuß im Durch, Messer, werden Plalingefaße von eirunder Form ringe« setzt, in deren jedes ungefähr io Mark gekörntes Silber gethan wird. Man gießt dann ein j.des, dem Gewichte nach, ungefähr das Doppelte konzentrirter
^ Schwefelsäure.
Jedes Gefäß wird mit einem hohlen Platinkegel bedeckt, der an seiner Spitze eine Oeffnung von vier > Linien hat, um den Dämpfen, die sich bilden, einen , Ausweg zu verschaffen. Man kann an diese Oeffnung eine Platinröhre anbringen, welche das Gas in den Rauchfang führt, oder eine gläserne, welche es in Woulf'sche Flaschen leitet.
Dieser Apparat wird durch 15 Stunden erhitzt.
Die Entwickelung des schwefelsauren Gases hat nur durch 2 Stunden Statt. Man muß aber Sorge tragen, daß dieses Gas in den Rauchfang gezogen werde, sonst könnte es durch Verbreitung im Laboratorium den Arbeitern Unbequemlichkeiten verursachen.
2) Man verdünnt die schwefelsaure Auflösung in den Platingefäßen mit Wasser, bis sie 15 — 20 Grade zeigt, dann macht man durch Hineingeben von Kupferplatten den Niederschlag.
3) Das Silber, welches sich durch die vor,ge
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