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Herr Cadet- Gassicourt hatte in Erfahrung gebracht, daß dieses Metall alle, selbst die feinsten. ge eines vertieften oder erhabenen Stiches annimmt, und suchte hieraus eine Anwendung zu ziehen. Er leimte daher auf den Boden einer Tasse ein Stück weißes Papier, schrieb etwas darauf mit gewöhnlicher Tinte, und bedeckte die Schrift mit fein gepulvertem, arabischem Gummi; dieses Pulver gab der Schrift einige Erhabenheit. Nachdem das Ganze getrocknet war, blies er darüber, um das Pulver, welches sich nicht angeklrbt hatte, wegzubringen, und goß leicht­flüssiges Gemisch auf die Tasse, welches er dann sehr schnell, abkühlte, um das Krystaliisiren desselben zu verhindern. So erhielt er einen Abdruck seiner Schrift, die sich im Metalle vertieft darstellte. Er tauchte hernach dies« Metallplatte einige Zeit in laues Wasser, um das wenige Gummi, welches etwa daran noch hätte haften können, aufzulösen. Wenn man sie vor einem Spiegel hrelt, so konnte man die eingegrabene Schrift vollkommen lesen. Herr Eadrt-Gassicourt machte dann mittelst einer Presse und der Drucker­schwärze mehrere sehr hübsche Abdrücke von dieser Schrift, und sie waren ein wahres fac simile.

Wird das leichtflüssige Gemisch daher auf eine solche Art behandelt, so kann es dazu dienen, um Schriften, Musikalien, Zeichnungen u. s. w. zu ver­vielfältigen, und berechtigt zu allerlei Erwartungen.