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Auf eine Verbesserung dieses Prozesse- wurde Poole im Jahre i82l patentirt. Er bedient sich nunmehr einer seichten, mit flachem Boden versehenen, gußeisernen Pfanne, an deren Wänden sich leistenförmige Hervorragungen zum Auflegen von Platten de- finden. Die Pfanne steht auf niedrigen Füßen, damit daS Feuer unter ihr freien Zugang habe. Nachdem das Innere derselben mit Thonbrei stark übertüncht worden ist, legt man auf den Boden eine Messingplatte, welche so dick seyn muß, daß sie im geschmolzenen Zustande ein wenig über die zuvor erwähnten Leisten hinaus reicht. Eine andere Platte aus weichem Eisen wird, nachdem ihre Oberfläche sorgfältig gereinigt, und mit der Auflösung von Sal- miqk oder Borax gewaschen ist, darauf gelegt und mit großen Gewichten beschwert. Das Ganze bringt man nun in einen Reverberir-Ofen, worin man ein so starkes Feuer unterhält, daß bas Messing schmilzt; während des Flusse- dreht man die Pfanne einigemal herum, um eine vollständige Anhaftung des Messings an da- Eisen zu bewirken.
Man nimmt nunmehr den Apparat aus dem Ofen, und stellt ihn über einen Trog mit kaltem Wasser, jedoch so, daß nur die Füße der Pfanne daS Wasser berühren. Nach dem Erkalten erst werden die Gewichte abgenommen, und wenn die Operation gut vor sich gegangen ist, findet man das Eisen oder den Stahl mit dem angewendeten Metalle (Messing oder Kupfer) vereinigt. Will man ein Eisen- oder

