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Ueber Statüen und Bildnisse aus Erz, (Bronze)» und über Kanonen, Glocken re.

Aus Glll's Techn. Repository,

Es ist offenbar, daß, wenn Modell und Guß nach den oben beschriebenen Grundsätzen gehörig vollendet werden, die Prägestöcke nicht mehr leiden, als bei den Medaillen aus reinem Kupfer; wirklich wurden auch die meisten der ersten Versuche des Herrn de Puy- maurin mit alten Prägestöcken angestellt, die bei dem Ausprägen der Kupfermedaillen bereits Sprünge be­kommen hatten, und keiner derselben brach, obschon die angewendete Legirung if Hunderttheile Zinn ent­hielt.

AuS den vorhergehenden Bemerkungen erhellet demnach, daß die Verfertigung der Medaillen aus Bronze keinem wirklichen Hindernisse fortan mehr unterliegen wird, und daß Herr de Puymaurin diese wichtige Aufgabe der numismatischen Kunst gelöset hat. Seine Abhandlung wird dem Institute bald überreicht, und ein Ausschuß ernannt werden, der die wahrscheinlichen Resultate seiner Versuche prüfen, be­stätigen und die praktische Anwendbarkeit derselben würdigen soll; der Bericht desselben wird die Benuz- zung dieses neuen Verfahrens bestimmen.

Erz zu Glocken. Das Erz, welches unter dem Namen Glockenspeise bekannt ist, besteht aus Kupfer, Zinn, Zink und Blei in verschiedenen Verhältnissen, und zufällig auch aus Eisen, Wißmurh und Silber. Man hat behauptet, daß dieses letzte Metall den