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zu meinem Gott; so erhört er meine Stimme von seinem heiligen Tempel ans." Der Tempel Gottes ist die Kirche; sie die Arche deö Bundes, Sion, die Stadt unserer Zuflucht und Stärke. Wem immer im Herzen noch ein Fünklein Glaube und Hoffnung glimmt, der schreye aus der unter, sien Tiefe hinauf, und er wird Erhörung finden. Wenn auch alle Stützen gefunken sind, so erhebe der Glaube noch die Seele, und sie rufe mit Job: Und wenn er mich tödtet, so will ich doch auf ihn hoffen." DaS heißt dann mit Abraham, dem GlaubenSmuster, hoffen wider alle Hoffnung.

§. 8 .

Durch den Glauben möge« sogar Satan und Weltübel uns zum Besten dienen.

Des Herrn Güte brach insofern den Stachel der Schreckendinge, daß sie uns noch wohl schre- cken, aber nicht alle Hoffnung auslöschen können, und vielmehr zum Besten dienen müssen. Selbst die Sünde, was vermag sie beym wahren Jünger Christi? Die Schrift antwortet:Wo die Sünde geherrscht hat, da herrschet noch vielmehr die Gnade; daß nämlich derjenige mehr liebet, dem mehr nachgelassen ist." Wenn nämlich nach der Versicherung des Apostels alle Dinge dem Gott-