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Vielmehr ist es wahrscheinlich, daß außerdem, daß man die Krankheit durch unsere nun- rnehro gespanntere Aufmerksamkeit eher beobachtet, der Grund ihrer häufigeren Erscheinung wohl in derUnbestandigkeit der Witterung liege, welcher wir seit mehreren Jahren her ausgesetzt waren. Denn nach den Beobachtungen der Ärzte ist die hantige Braune immer an solchen Orten, und unter solchen Umständen entstanden, wo naßkalte Luft war. Daher beobachtete man fie mehr, oder eher ans üch- ten, kühlen Seeküsten. Haben wir aber nicht seit mehreren Jahren ähnliche Luftkonstitutio- nen? wodurch es auch kömmt, daß rheumatische Krankheiten weit häufiger find, a s sonsten. Das, was bei einem Erwachsenen, einen Katharren, oder ein rheumatisches Fieber hervorbringt, kann bei einem starken vollblütigen Kinde leicht die Form einer Krankheit annehmen, die wir mit dem Namen der häutigen Bräune belegen. Zudem würde die Krankheit nie den Grad der Heftigkeit erreichen, wenn die Kinder ihre Leiden be- stimrnt anzeigen könnten. Denn wenn wir es einmal schon merken, so hat die Entzündung gewöhnlich einen hohen Grad erreicht, und ist schon im zweiten Zeiträume.—

