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Don den Mitteln anwendbar im ersten Zeiträume.

Hier müssen die kräftigsten Mittel, und schleunigst angewendet werden, die im Stande sind die E n t z ü n d u n g sobald und so viel, als möglich zu vermindern. Ein Mittel, welches das Hauptmittel in diesem Zeiträume ge- nennt zu werden verdient; ist die örtliche Aderlaß, wo möglich durch Blutigel an, und in der Nahe des Kehlkopfes. Durch diese örtliche Aderlaß wird allen fernern Ge­fahren, wenn sie noch zur rechten Zeit geschieht; vorgebeugt. Denn sie vermindert den An­drang des Blutes, verhütet die Austretung, und Verdickung der gerinnbaren Lymphe, und er­stickt daher die Krankheit gleichsam in ihrer Ge­burt. Denn das eigentlich Tödtende, die Haut kann nun nicht mehr entstehn.

Über ihre Anzahl muß der Arzt, oder un­terrichtete Wundarzt entscheiden. Wenigstens müssen aber bey einem vollblütigen Knaben drei bis vier angesezt werde. Man lasse sie ausbluten. Die Mittel, das zu viele Bluten zu stillen, muß jeder Wundarzt kennen, und ohne ihn soll diese Aderlaß nie unternommen wer­den. Es kann auch der Fall eintreten, daß man sogar theils aus Mangel an Blutigeln,