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oder wegen größerer Gefahr der Vollblütigkeit am Halse oder auf der Stirne selbst Ader lassen müßte. Außerdem müssen auch schleunigst Hatb- bäder, Fußbäder bis unters Knie, oder wenigstens B ahungen vom warmen Wasser mitAsche,Essig, Senfmehl u. s.w bereitet, angewendet werden. Die Bähungen macht man mit in Kamillen-Absud, wozu man Eßig mischt; eingetauchtem Flanell, welchen, man warm öfters um die Beine des Kindes schlagt. Dann dienen Blasen Pflaster, und eröfnende K listi re. — Erstere werden in den Nacken, und an den von Blutigeln nicht verwundeten Stellen des Halses gesetzt, die Ktistire von warmen Wasser, Kamittenabsud mit Zu- saz von Kleien, Ohl, Zucker, Salz- Honig, oder Seife bereitet. Auch können ste aus Eßig, oder Molken (Kaßwasser) bereitet werden.— Durch ste soll der Bauch entleert, das Blut einen freieren Umlauf durch den ganzen Körper bekommen, und so die Entzündung am Kehlkopfe durch Abzug vermindert werden.—
Ein wesentlich die Entzündung verminderndes Mittel ist das häufige Trinken von Eibisch t h e n aus Kraut und Wurzel, aus H i m- melbrand u. dgl. mit schwacher Mandelmilch versetzt.— Oder wenn das Kind gar nicht anderst wollte, so gebe man ihm solange

