es dasselbe noch trinkt bloßes Wasser, jedoch nicht kalt; das Trinken ist aber ein Hauptmittet in allen Entzündungskrankheiten, und also auch in Dieser.— Man benuze daher die kurze Zeit noch. Denn wann die Krankheit einreißt, so verursacht das Trinken Husten, und das Husten schmerzt das Kind. Auch ist es außerdem sehr nützlich, wenn man das Kind bcy den Er- stickungsanfallen bewegen kann, etwas zu trinken. Hierdurch werden wenigstens augenblicklich jene Anfalle mit dem Husten, der die Kinder, und die Umstehende quält, gemildert.—
Alle gewürzhafte stark nährende, erhitzende Speisen müssen überhaupt vermieden, so wie das Kind im Ganzen in diesem Zeiträume recht viel trinken, weniger aber essen soll. Im Winter muß das Zimmer nicht stark geheißt seyn, im Sommer muß das Kind nicht in der Zugluft stch befinden. Man hüte sich vor dicken Federbetten, starkem Zudecken, recht warm halten. — Denn durch alles dieses wird die Entzündung vermehrt, das Schwitzen hilft gar nichts, vermehrt im Gegentheil durch zu häufigen schnellen Blutumlauf die baldige Absetzung der gerinnbaren Lymphe, und beschleunigt also die Gefahr dieser Krankheit. Ein mäßig kühles Verhalten ist hier das Paßendste.
So viel über die Behandlung dieser Krank-

