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Die Unterschiede des Alters.

<HtBertine von Rostanges hatte in einem Alter von sechs Jahren den größten Verlust erlitten, der uns treffen kann; der Tod hatte sie ihrer Mutter beraubt. Indem er sie von derjenigen trennte, der sie das Leben verdankte, raubte er ihr zugleich die aufrichtigste Freundin, eine schützende Führerin, eine Erzieherin, die mit vieler Geistesbildung eine vollkommene Kennt« niß des menschlichen Herzens verband. '

Noch zu jung, um diesen Verlust in sei­nem ganzen Umfange zu fühlen, hatte Alber­tine sich seitdem unter der Aufsicht und Gewalt ihres Vaters, des Cchiffscapitains von Rostan­ges befunden, der die Jagd und die Tafelfreu­den liebte, ein unterhaltender Erzähler war, und der durchaus den Grundsatz hatte, daß man die Jugend sich selbst überlasien, und in allem der Natur vertrauen müste. Albertine, die viel