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Die Wahl eines Gatten.

Q^enn die Wahl einer Freundin den Reiz des Daseins erhöht, so ist die Wahl eines Gatten noch »richtiger, weil auf ihr das Glück oder Un­glück des ganzen Lebens beruht. Die Bande der Freundschaft können zerreißen, zuweilen selbst durch neue noch süßere ersetzt werden; aber die Bande Hymens sind unauflöslich; der Tod allein kann sie vernichten, und das junge gut geartete Mädchen darf sie nicht schließen, ohne sich zu sagen: ».Ich feßle für immer mein Geschick; der, dem ich es anvertraue, kann damit schalten nach Willkür. Die Natur, das Gesetz unrerwirft mich seinem Ansehn; er ist der höch­ste Schiedsrichter meiner Ruhe, meines Vermö­gens, meines Rufs; ich habe keinen andern Namen mehr als den seinigen; ich werde sein Glück oder seine Unfälle, seinen Ruhm oder seine Unehre, seinen Schmerz oder seine Freude,