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Eeit mehreren Jahren habe ich mich bestrebt, als Lehrer der- Naturkunde an der hiesigen landwirthschaft- lichen Bildungsanstalt bei meinen Schülern den Sinn für die naturwissenschaftlichen Studien zu wecken und deren Zusammenhang mit der Landwirlhschaflskunde in's rechte Licht zu setzen. Bei dem redlichen Bestreben, durch Unterricht zu nützen, war ich auch stets darauf bedacht, die Mittel zur Erreichung meines Zwe-< ckes zu vervollständigen, dem Worte also und der Anschauung auch diese Schrift als Unterrichts-Leitfaden hinzuzufügen. Da bei der beschränkten Bildungszeit und den besonderen Verhältnissen einer landwirthschaft- kichen- Lehranstalt von einem umfassenden Unterricht in den naturkundlichen Wissenschaften nicht die Rede sein kann, so wird es auch nicht befremden, wenn sich in vorliegendem Buche das, was sein Titel verspricht, in sehr beengten Grenzen, mehr angedeutet als ausgeführt vorstndet. Mögen daher diejenigen meiner Schüler, welche durch Neigung und Talent zum Weiterstreben sich angespornt fühlen, meinen Unterricht als ein Mittel betrachten, durch welches sie befähigt werden, gediegene Werke, welche die einzelnen Fächer der Naturkunde behandeln, mit Nutzen zu lesen.
Ung. Altenburg im Mai 1848.
Der Verfasser.

