^Oer Verfasser dieses Buchs las vor zwei Jahren in einer Zeitschrift l ) das Lob, daß eine damals gedruckte Plece 2 ), welche den Souverainen beinahe alle Kirchengewalt zuschrieb, »Alles aus gut katholischen Lehrern alter und neuer Zeit, als mit dem ächten Katholicis, mus ganz zusammenhängende Lehre nach ge wiesen habe;« nd er entschloß sich die Wahrheit dieses Satzes unpartheiisch zu unter- suchen, folglich sich mit den Urtheilen aller christr lichen Jahrhunderte bekannt zu machen. Daraus entstand zwar unmittelbar die volle Ueberzeugung von der Falschheit jenes Lobs und eine gründliche Widerlegung der gelobten Schrift, in wie weit sie die Gewalt der Kirche und ihres Hauptes betrifft, aber auch eine so reich­haltige Sammlung von Zeugnissen über diese beiden Gegenstände, daß man sie schwerlich vollständiger und bis auf das jetzige Jahr fortgesetzt in irgend einem Werke beisammen antreffen wird. '

r) Süddeutsche Miszellen, 1812 No. 28.

2) An die Souveraine der rheinischen Konföderation über das Recht, ihren Staaten eigene Landes­bischöfe, und eine bischöfliche Einrichtung nach Gutsinden zu geben. Ern patriotisches Wort zur rechten Zeit, von Dr. H. einem katholisch-geist­lichen Kanvnlsten. Karlsruhe »8»2.

- A