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römisch-katholisch zu seyn, folglich in den näm. lichen Verhältnissen gegen den römischen Vi schvf als Oberhaupt der katholischen Kirche zu bleiben, wie sie es vorher waren. Uns Katholiken ist einmal «Gottes Wille klar und deutlich ausgesprochen: wir sollen nur Einen Hirten haben, es soll nur Eine Heerde und Ern Schaafstall seyn. Uns ist es segenlos hierin, wie überall, Gottes be, stimmte Absicht zu durchkreUtzen.» Felders Litter. Zeitung rüiL. April. S. 245.
§. 2. Aber gesetzt die konföderirten Souve,
Wid'-r die raine wären durch unsere Staarsander , Nr!. »^ rung in die Lage versetzt worden, worin unter den Heiden. £,j c gte^cntert in den Urzeiten des Iah?hnnde?te. Christenthums sich, befanden: was gewinnen sie? Wer hat die zwei bis drei ersten Jahrhunderte hindurch Bischöffe, Priester und andere Diener der Kirche gesetzt, wer die Kirchendisziplin bestimmt, die Liturgie angeordnet? Die Apostel und ihre Nachsolger. Zuweilen wurden mehrere ausgezeich, nete Männer von dem Volke zu den Kirchenamtern Dorgeschlagen, und daraus tziner von den Aposteln bestimmt; zuweilen wurden aber auch solche unmittelbar von diesen, wie Timotheus von Paulus, einer Kirche vorgesetzt, ohne das Volk darüber zü befragen. Selbst die Centuriaroren von Magdeburg wissen hier nichts davon/ daß Paulus auch nur den Consens der ephest- nischen Gemeinde nachgesucht habe, als er ihnen diesen Lykaonier zzini Bischof gab. (Centur. I. L. II. pag. 614.) Als dieser Apostel den Titus in Kreta als Bischof (I. e. 616.) zurückließ, gab er ihni den Auf» trag und die Gewalt m den Städten Bischöffe zu setzen, ohne ihm einzuprägen nur die vom Volke Ge« wählten einzuweihen. (Lp. ad Tit. C. I. 5 .) Noch, mals schickte er ihm einen Nachfolger (III. *2.) und ihn selbst nach Dalmatien. (II. ad Tim. IY. jo.) Eben,so heißt es von Paulus und Barnabas (Apostel, gesch XIV. 22. ) nur: « Sie stellten bei allen Kirchen, gemeinden Priester auf. » Der protestantische Verfasser der sogenannten unpartheiischen Kirchengeschichte, Jena

