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der k. k. Gegner derselben aufdecken; oder jene, welche sich in altern Zeiten schon an Rom dielten, vertheidigen; oder doch sich aus dem Studium unsers Systems die volle Ueberzeuquna verschafft und der gelehrten Welt offenherzig mitgetheilt haben, daß die höchste Kirchen- gemalt eines Kirchenhauptes zur Wesenheit des Katho- licismus gehöre. Zu der ersten Klaffe gehört der Göttinger Recensent der neuesten Verlheidlgung des gallikanischen Systems von Tabaraut, -den er zwar lobt; aber zugleich bemerkt, er habe nicht so viel bewiesen , daß ein Curialist zur Annahme des Resultats seiner Untersuchungen gezwungen werden könnte, in. dem er wenigstens gerade auf jene Einwürfe, fast gar keine Rücksicht genommen, die aus der Ansicht von jenem Systeine, oder aus der Ansicht von dem göttlichen Rechte eines päpstlichen Jurisdictionssupremats, gegen seine Folgerungen gemacht werden könnten. No. 191. 1811.
Von der zweiten Art ist Dr. I. Fr. Christian Löffler, Generalsuperintendent des Herzogthums Gotha, in seinem Bonifacius 1812. Er wünscht, daß wenn ein protestantischer Gelehrter unternehmen wollte, dem denkwürdigen, einflußreichen Manne eine seine würdige Biographie zu verschaffen, er vor allem dem tadelnden Geiste entsage, der aus der Zeit des ersten Kampfes mit der römischen Kirche, sich unfern Schriftstellern nutgetheilt hat und seinen Einfluß noch nicht verläugnen will. » Die ersten Geschichtschreiber, unsrer Confession, heißt es weiter, die Centuriatvren von Magdeburg, sahen den römischen Bischof als den Antichrist und den Bonifacius als den Abgeordneten des AntichrrstS nach Deutschland an; und man kann sich denken, wie bei diesen Ansichten die Urtheile über beide ausgefallen sind. Wenn wir auch von jenen unhistorischen Vorstellungen und von jenem bestreitenden Tone zurückgekommen und viel billiger geworden sind: so sehen doch auch unsre bessern Schriftsteller m dem Bonifacius fast nur immer den Mann,

