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ihn entweder gestifteten oder befestigten bischöflichen Sitze, und dadurch ausgebreitete christliche Religion erneuert wurde!

Endlich giebt Marheineke von der dritten Klaffe ein, ebenfalls des Dankes würdiges, Zeugniß. Nach den oben aus seiner Symbolik mitgetheilten Aeuße. rungen von den K. K. Aufklärern und der Kirchen, gewalt überhaupt, fährt er fort: »Christus vertraute dem Petrus ausdrücklich eine höhere Gewalt als den übrigen und die Aufsicht über die Kirche. Er machte ihm zum sichtbaren Oberhaupt derselben mit aller dazu gehörender Autorität, Jurisdiktion und Subordination der übrigen unter ihin.

Merkwürdig und richtig für den Katholiken, ist dieses Gelehrten Aeufferung vorm Katholicismus und verdient auch hier ausgezeichnet und niedergelegt zu werden. »Es giebt, heißt es in diesem Werke, weder in philosophischen noch sonst wissenschaftlichen Dingen pin Lehrgebäude, das nach einmal gelegtem Funda­mente, mit solcher Gewißheit und Sicherheit aufge- bauet, dessen Aufbau mit so viel Kunst, Scharfsinn und Conscguenz durch alle, auch die kleinsten Theile fortgeführet worden, wäre, und an welchem der menschliche Geist so viele Jahrhunderte, seine höchste Kraft und Stärke in diesem Grade bewiesen hätte. Es muß gewiß viel Empfehlendes haben, an welchem so viel-e scharfsinnige, gelehrte und fromme Geister allerZeiten, mit solcher Ausdauer gearbeitet haben, und worin Gebil­dete und Ungebildete aller Zeiten und Nationen, mit der Lust und dem Genüsse einer heiligen Andacht und Seligkeit, zusammengewohnt haben. Der Glaube(desKatholiken) i st deswegen (weil er die Gefangennehmunq der Vernunft fodert) nicht unvernünftig, sondern wird durch die vernünftigsten Gründe gerechtfertigt. Er ist die gläubige unter göttlicherAuto,- rrtät stehende Vernunft.«