Hat man dies alles genau untersucht, wird man die Placirung des Geschützes, zur Besetzung desjenigen Theils der Küsten, der einer Ver- theidigungbedarf, leicht entwerfen können. Ge* wohnlich zeigt hier die Natur die hiezu dienli­chen Stellen, auf den Vorgebirgen, und andern ins t Meer gehenden Landspitzen, selbst an, und es kommt alsdann nur noch zu untersuchen, ob diese Stellen nicht ( durch die feindlichen Schiffe flankirt werden, und wie diese Flankirung ge­hindert, oder doch unschädlich gemacht werden könne.

Die Placirung des Geschützes selbst beruhet hiebey auf folgenden Grundsätzen:

I. Auf Erhaltung des Gleichgewichts zwi­schen den Strqndbatterien und der Schiffs­artillerie.

: § 45 -

. Da die Kriegsfahrzeuge nicht nur eine gror fse Anzahl Geschützes führen, sondern auch ge­wöhnlich mit dem grÖfsten Calliber besetzt sind, so ist das ersteßedingnifs einer zweckmäfsigen Verteidigung der Küste, sich mit der Schiffsar- tillerie ins Gleichgewicht zu setzen. Dies be­ziehet sich jedoch nicht sowohl auf die Zahl des Geschützes selbst, als vielmehr aufdasCal- liber desselben, dessen Stärke nach jenem der

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