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ten. Alles kommt nur darauf an, wie edel wir gelebt haben, nicht wie lange!
1113 .
In der' ganzen Ordnung der Natur Gottes ist ! nichts zu hart und gewaltsam, nichts zu wenig und zu karg versagt, aber auch nichts zuviel und ver- > schwendet. Alles ist nach Schwachheiten und Bedürfnissen eingerichtet, und gewisse Lücken, Entbehrungen und Versagungen sind eben so gut Wohlthaten al- die Geschenke selbst.
1114.
Schaudere nicht vor der Verwesung: daS Wei- jenkorn fault, und wird ein hundertfältiger Halm. Alles muß sterben, was zum Licht und Leben hervorbrechen soll.
1115 .
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Uber die Bekümmerungen um ein künftiges Leben verlieren Thoren das Gegenwärtige, warum kann man ein künftiges Leben nicht eben, so ruhig abwarten, als einen künftigen Tag ?
1116.
Durch Lücken in unserer Erkenntniß, welche die Ruhe der Seele nicht stören, wird die Aussicht in das vollkommenere, alle Dunkelheiten aufhellende i Leben nur desto erfreulicher.

