66
fchen Eide und dergleichen-welche in diesem, nun
schon durch vier Jahre laufenden und stets künstlich hintertriebenen Processe in Bewegung gesetzt wurden, anführen. Die Akten desselben, welche außer der gänzlichen gerichtlichen Freisprechung des Georg Siers auch eine mit allen Beweisen und Belegen unterstützte Kriminalklage gegen den Vollführer jenes Einbruches, den Herrn Forst, enthalten, sind nun endlich glücklich bis zur Septemviraltafel gelangt, und es ist somit einige Hoffnung vorhanden, daß der Verbrecher endlich der verdienten Strafe überliefert werden wird. Auch bei diesem Prozesse war es der Einfluß des gegenwärtigen Bürgermeisters, der stets hemmend in den Weg trat. Selbst die zu den Akten des Proceffes gehörige Kriminalklage gegen Forst war noch kürzlich beim Magistrate unterschlagen worden, so daß eine zum Glück vorhandene Copie derselben durch die Septemviraltafel nach gegebenem Termine für autentisch erklärt wurde. Derselbe Georg Siers, welcher des durch Forst veranstalteten Einbruchs und Diebstahles von 80 Gulden C. M. (auf die Autorität dieses Taugenichtses hin) beinzichtigt wurde, hatte wenige Tage früher den ihm durch mich zur Uebergabe an den Hofschauspieler Emil Devrient anvertrauten Betrag von etwa 12.000 fl. W. W. durch vierundzwanzig Stunden bei sich gehabt. Wie unwahrscheinlich also die Forst'sche Äliso en scene !
Es ist nun freilich eine große Erleichterung und Hoffnung für die verfolgte Unschuld, daß es höhere
5

