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die Klinge gerade, breit, einschneidig und mit einem Rücken versehen, so nennt man das Seitengewehr, welches.eine solche Klinge hat, einen Pallasch.' Sie wirkt keilartig, dient eigentlich bloß zum Hiebe, jedoch auch im Nothfall zum Stoße. — Alle mit krummen Klingen versehenen Seitengewehre heißen Säbel. Sie werden in der Regel bloß zum Hiebe gebraucht, und wirken bei einer geschickten Führung schneidend. Am vortheilhaftesten wissen die Türken, Perser und Araber diese Waffe zu gebrauchen.'—Nach der Art der Masse, woraus die Klingen verfertigt seyn können, unterscheidet man sie noch in stählerne, damascirte und Damascener-Klingen.
Das Gefäß jeden Seitengewehrs muß so leicht, als es dessen Dauerhaftigkeit gestattet, gemacht werden.
An jedem Gefäß ist der Griff, worauf das Gewinde befindlich ist, der Hauptbestandtheil. An den meisten Seitengewehren befindet sich noch an dem Ende des Griffs der Knopf; da wo die Klinge mit der Angel in den Griff geht, die Parirfta nge nebst Bügel; bei vielen aber auch noch ein Stichblatt, ein Daumbügel und ein ganzer oder halber Korb. — Des Bügels bedienten sich die geschicktesten Völker im Hand- gefecht, Römer und Türken nie. — Die Parirstange und der Daumbügel aber sind von großem Nutzen. Den Korb, zur Deckung der Hand bestimmt, verwerfen einige Cavalleristen ganz. •
Ob es vortheilhafter sey, der Cavaüerie Seitengewehre zum Hieb oder zum Stoß zu geben, ist bis jetzt immer noch nicht völlig entschieden. Beide haben ihre Vortheile, aber auch ihre Nachtheile. Bei den meisten

