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Heim zu den Deinen eine Weihnachtspredigt.

..Geher hin in dein Haus zu den Deinen, und verkündige ihnen, wie ö, große Dinge dir der Herr gethan, und ſich Deiner erbarmet hat. AM Mare. 5, 19.

Der Mann, von welchem hier erzählt wird, hat etwas

ganz Außerordentliches an ſich erfahren. Das Erxeigniß ge­

hört unter die merkwürdigſten im Leben des Herrn Jeſu, und iſt fo gewaltig, wie irgend etwas, was einer der Evan­

geliſten berichtet. Dieſer Elende, der von einer Legion böſer

8 Geiſter beſeſſen war, war in noch weit ſchlimmere Zuſtände gerathen, als bloße Geiſtesverwirrung. Er ſchlug ſeine Wohnung in den Gräbern auf, wo er Tag und Nacht ſich herumtrieb, und war der Schrecken aller Vorüberreiſenden. Die Obrigkeit hatte getrachtet, ihn unſchädlich zu machen; er war mit Ketten und Feſſeln gebunden worden, aber in einem Wuthanfall hatte er die Feſſeln zerrieben und die

4 Ketten abgeriſſen. Man hatte ihn zu bändigen verſucht, || ı| A} aber Niemand konnte ihn zähmen. Er war furchtbarer als e die wilden Thiere, denn dieſe können noch gezähmt werden; AM U aber feine unbändige Natur ergab ſich nicht. Er war grau­

. ſam gegen ſich ſelbſt, denn er lief Tag und Nacht umher

. in den Gräbern und auf die Berge, brüllte und heulte | ö I K fürchterlich, ſchlug ſich mit Steinen wund und marterte ſei­| vn A SCH nen armen Leib auf die entſetzlichſte Weiſe. Der Herr Jeſus

4. ö kam vorüber; er ſprach zu den Teufeln:Fahret aus von

. ihm. Der Menſch war in einem Augenblick geheilt; er