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Hülfe entgegen kommen- Jeder Mensch ist ja unser Nächster, ein Kind GotteS, unser Bruder, erlöset durch daS Blut Jesu, berufen zur ewigen Seligkeit. ^Gott gibt täglich allen Menschen daS Gute, was sie bedürfen. Und wir sollten gegen Fremde, die nicht unsers Vater­landes und nicht unserer Religion sind, hart und gefühl­los seyn dürfen?

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Evangelium am fünfzehnten Sonntage nach Pfingsten. S. 150. ,

Inhalt. Den Lag darauf, als Jesus zu Caphar- naum den kranken Knecht deS römischen Hauptmannes in der Entfernung bloß durch seinen allmächtigen Willen gesund gemacht hatte, ging der göttliche Heiland in das am Fuffe des Berges Thabor gelegene Städtchen Naim, und da er zu dem Stadtthore kam, erweckte er einen tob­ten Jüngling zum Leben, den man eben zum Grabe tragen wollte- Luc. 7, »»16.

In der Zeit ging der Herr Jesus in einen Stadt, welche Naim genannt wird, und seine Jün­ger und viel Volks gingen mit ihm. Als er aberi2 nahe an das Stadtthor kam, sieh, da trug man ei­nen Todten heraus, der seiner Mutter einziger Sohn war. Sie war eine Witwe, und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. Da nun der Herr sie sah, »vardiz er aus Mitleiden gegen sie beweget, und sagete zu 14 ihr: Weine nicht. Und er trat hinzu, rührete den Sarg an^sdie Träger aber standen stille), und er sprach ; Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und deriZ Todte richtete sich auf, und fing an zu reden; hier­auf gab er ihn seiner Mutter. Es ergriff sie aberiL alle eine Furcht, und sie priesen Gott, und spra­chen: Es'ist ein großer Prophet unter uns aufge­standen, und Gott hat sein Volk hcimgesuchet.