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Demuth macht uns ganz vorzüglich der Liebe und Gnade Gottes würdig und theilhaftig.
b. Huchen wir uns, durch böse Reden oder böse Beyspiele Jemanden zu einer Sünde zu verleiten. Wir sollen vielmehr jederzeit trachten, unsere Mitmenschen durch sanste Belehrung/ durch liebreiche Ermahnung/ durch gute Beyspiele zu allem Guten onzuleiten.
e. Wir müssen bereitwillig seyn / auch das Liebste und Nothwendigste uns zu versagen / und von uns zu entfernen, wenn es uns Gelegenheit oder Anreitzung zu einer Sünde wäre. Wer sich nicht selbst verläugnet und überwindet/ kann ein Schüler Jesu nicht seyn.
ä. Die heil. Engel können wir dadurch am besten verehren / wenn wir uns bemühen/ nach ihrem Vorbilde Gottes Eigenschaften und Willen immer besser kennen zu lernen/ und seine Gebothe eben so gern/ genau und allzeit/ wie sie es thun t zu befolgen.
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Evangelium am ein und zwanzigsten Sonntage nach Pfingsten. S. 159.
Inhalt. Zu dieser Gleichnißrede hatte Petrus Gelegenheit gegeben. Als Jesus lehrte / daß man seinen Beleidigern und Feinden gern vergeben soll, so fragte Petrus: Wie oft/ Herr/ soll ich meinem Bruder die Beleidigung vergeben ? Jesus antwortete: So oft er dich beleidiget. — Diese Wahrheit hat nun Jesus in folgender Gleichnißrede von der Rechnung zwischen einem Könige und seinen Knechten vorgetragen , und anschaulich dargestellet. Matth. >8, 23—35.
23 In der Zeit sprach der Herr Jesus zu feinen > Jüngern dieses. Gleichniß: Das Himmelreich ist i gleich einem Könige, der mit seinen Knechten Rech- - 24nung halten wollte. Und als er anstng zu rechnen, i wurde ihm einer vorgestellet, der ihm zehn tausend < 2FPfund schuldig war. Als er aber nicht hatte, wo- s

