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8 nahme das ſchon oft Geſagte wieder vorzutragen, oder zu wiederhohlen. Ein murriſches Betragen, eine fin tere Miene, Unwille, Harte und Drohungen müßten alle Luſt zum Lernen erſticken, und verurſachen, daß die Miene des Kindes truͤbe wird, ſobald die Schulſtunde ſchlaͤgt. 3) Erwecket Nacheiſerung in der Schule, indem ihr diejenigen, welche aufmerkſam zuhören, bald etwas bes greifen, u. ſ. w., lobet, und wohl auch belohnet; denn dadurch wird der Ehrtrieb der Kinder angereget, und der Unterricht erhält Interreſſe. Nehmet aber auch gern auf, was ſie angeben, wenn ihr bemerket, daß ſie nachgedacht haben, und zeiget ihnen euer Wohlgefallen. 4) Setzet bey eurem Unterrichſe bald den äußeren, bald den inneren Sinn in Thaͤtigkeit. Verſinnlichet zu dem Ende durch Bilder, Modelle, Maſchinen, Natura— alien, Inſtrumente, Erdkugeln, Landkarten u. ſ. w.
Verſinnlichet etwas an der Schultafel— Laſſet daſelbſt etwas anſchreiben, oder thut es ſelbſt.— Rufet zur Bes urtheilung der vorkommenden Faͤlle, und zum Schließen auf. Laſſet die Schüler ihren Witz und Scharfſinn üben. n Laſſet fie etwas ſelbſt finden, oder machet, daß es doch den Schein habe, als wenn ſie ſelbſt etwas gefunden Wi Hätten, und muntert fie oft zum Nachſinnen auf.
5) Raͤumet alle Hinderniſſe der Auſmerkſamkeit hinweg, wehret der langen Weile. Fanget daher nicht eher zu lehren an, als bis jedes Kind in der Ordnung, und alles zum Unterrichte vorbereitet iſt. Haltet fie feſt im Auge, und wechſelt mit dem Auffordern zur ſteten Thätigkeit und Beſchäſtigung fleißig und geſchickt ab.— Ver, weilet nicht zu lange bey einem Gegenſtand; ſonſt folget Ermüdung.
6) Erleichtert der Fu gend den Unter: richt. Dieſe Erleichterung habe vorzüglich bey noch kleinen Kindern, und bey den Anfaͤngern in einer etwas
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