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keine ſeelen- und leibesritterliche Uebung, die der Herr Vater feinem Erſtgebornen zudenken mochte. Der väterliche Plan indeß war in Hinſicht dieſer ritterlichen Uebung ſo eingeſchränkt, daß man ihm ſogleich anſah, es ſey mit dem ABEC-⸗⸗Junker auf keinen Johanniterritter angelegt. Die Mutter eignete ſich die Erſtlinge der Erziehung zu, und jede Mutter, wenn gleich ihr Kind ein Sohn iſt, bleibt dazu berechtigt. Ohne Zweifel werden wir finden, daß unſer Held ſich durch ſo manches Muttermal und durch recht viele Eindrücke, die er von ſeiner Mutter empfing, und wozu die Stern- und Kreuzſeherei gehörte, ſein ganzes Leben hindurch auszeichnete.— Warum verhinderte die Mutter nicht, daß ſchon zeitig unlautere Leidenſchaften genährt wurden, um dem Junker eine Elle zuzuſetzen, womit die weit klügere Mutter Natur(die aber freilich keine Baronin iſt) den Menſchen nicht ausgeſtattet zu haben ſcheint! War er denn aber nicht zu dieſer wohlriechenden Erziehung beſprengt? Da mußten Neid, Stolz, Ehrgeiz den glimmenden Docht der Fähigkeiten in dem Junker aufblaſen, und mit ſo man—cher Vernachläſſigung des Menſchen ein Baron ausgearbeitet werden. Das arme Weib war ihrer natürlichen Herzensgüte und ihr Sohn ſeiner Nothtaufe wegen zu keinen großen Leidenſchaften aufgelegt. Gut! warum benutzte man indeß den Boden nicht ſo, wie man ihn fand? Leidenſchaft iſt Poeſie der Seelen, und Poeten werden geboren— Warum Ilias ante Homerum? Warum ließ man den Kleinen durchaus vom Tanzmeiſter gehen lernen? Das Schlimmſte war, daß das arme Weib ſelbſt bei dieſer Gelegenheit zuſehends einen guten Theil ihres natürlichen Ganges verlor, und es zwiſchen Kunſt und Natur ſo manchen Zwiſt gab. Die Natur behielt freilich den Sieg; ſollte aber Streit ſeyn, wo

