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§. 143. Thal Joſaphat
hatte viel Aehnlichkeit mit den bekannten Orden zu la Trappe und dem Orben des heiligen Hrabes; nur waren hierbei nicht die mindeſten weltlichen Ausſichten, vielmehr ſchien alles Seltene und Schwere aus den vier Hauptregeln des heiligen Baſilius, des heiligen Auguſtinus, des heiligen Benedictus und des heiligen Franeiscus in den Vorſchriften dieſes Ordens zuſammengetragen zu ſeyn. Ein großer Troft für unſern aufgenommenen Hrelden war, daß bei jeder dieſer Regeln dispensable ſtand, fo daß am Ende nichts weiter übrig blieb, als:
Die Pflicht, eben Stunden zu ſchlafen;
Zweimal fieben Stunden, es ſey körperlich oder geiſtig, zu arbeiten und die übrige Zeit ſich zu vergnügen;
Ein Tagebuch von jedem Tage ſeines Lebens in der Art zu halten, daß über Wachen und Schlafen ein beſonderes Diarium geführt werde.
Das ſtebente Jahr war ein Erlaßjahr in Abſicht der Tagebücher; dagegen ſollten alsdann die geführten Tagebücher durchgegangen werden, um zu bemerken, ob und in wie weit der Wachsthum im Guten zugenommen habe. Man trug in der Verſammlung ein härenes Hemde, aber wohl gemerkt, über dem Kleide. Der Orden gebot drei Tage in der Woche Waſſer und Brod; aber nebenher konnte man ſechs, auch mehr wohlgewählte Schüſſeln und Weine genießen. Der Ritter bemerkt, daß kein Orden unter allen, die er erhalten, von A bis Z und von 3 bis A, Mitglieder gehabt, die ſo herrlich und in Freuden zu leben gewohnt geweſen, wie die Mitglieder des Ordens vom Thal Joſaphat. Michael ſelbſt hatte bei aller Strenge feiner Grundſätze die

