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zum Geſpötte der Welt machen und an den Bettelſtab bringen wollte. Er ermannte ſich, der Drohung ungeachtet, entriß dem Ungeheuer von Mutter die Hauptperſon des beabſichtigten Trauer ſpiels und erklärte ihr in ganzem Ernſt, er hätte nicht die mindeſte Luſt, das Luftſpiel mit ihr weiter fortzuſetzen. Beſonders, daß Sophiens Vater und Mutter in einem Jahr ihre Lebensrollen endigten! ſie, wie es hieß, aus Lebensüberdruß; er aus bitterm Aerger, daß er feinen Poſten, nach feinem Ausdruck ohne zu wiſſen warum verlor. Vielleicht hätte ihn der Miniſter dieſen Umgang mit einer zweideutigen Schauſpielerin, den er ihm verbot, nicht ſo hart ſollen empfinden laſſen. Und die Kammerzofe? Die Tochter eines vornehmen Geifllichen und einer Dame von Stande, die aus Grunbſätzen der Ehre ihr Kind dem Findelhauſe in übergeben hatten, und da für dasſelbe ein anſehnlicher Zuſchuß bewilligt war, wußte einer der Aufſeher dieß reiche Kind mit einem andern zu vertauſchen, deſſen Vater ein dürftiger Geiſtlicher und des Aufſehers leiblicher Bruder war. Da das durch den Tauſch herabgeſetzte Kind bei dieſen Umſtänden zur Claſſe derer gehörte, die nach erlangten vorſchriftsmäßigen Jahren zu Dienſtboten beſtimmt waren, ſo ſchien es ein Glück für die Unglückliche, daß fie der Tochter einer Aetriee, die der Engländer erzog, aufwarten konnte. Die vortreffliche Mutter unſeres Ritters konnte nicht ohne Kleck im Stammbaum abkommen; was wird aus dem dürren Holze dieſer unächten Sophie werden? Wie viele Buchſtabenopfer wird man ſordern? und wirb nicht der ganze Name bis auf jeden Punkt auf dem i erſäuft werden müſſen? Noch hing es an einer Kleinigkeit zwiſchen der falſchen Sophie und unſerm Ritter, die gewiß leicht beizulegen iſt. Sie wollte nach ihrer Verbindung in Roſenthal eingeführt werden, der Ritter wünſchte, daß es vor derſelben geſchehe. Schon hatte Sophie ſo viele ſcheinbare Gründe gehäuft, daß der Ritter ſchwankte. Bin ich denn nicht, ſagte ſte, bei aller meiner Unbelanntſchaft in Roſenthal