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Geiste irgend eine Freude gewähren kann, so bitte ich Dich, daß Du, wenn einmal die Stimme des neuen Gebieters in diesem alten Schlosse Dich an die Seile seiner Gattin oder seiner Tochter beruft (da Du der edelsten Familie des Reiches angehörst), wenn es je ge­schehen sollte, daß sie, vom Siege geblendet, die Bitten der Unglücklichen verschmähen und von der Höhe, auf welche das Schicksal sie gestellt, sich nicht zu dem Seufzer herabneigen wollen, der sich aus dem Staube erhebt ich bitte Dich, daß Dn sie dann erinnerst, daß auch sie von Staub sind und daß das Glück wandelbar ist. Füge ferner noch hinzu: der Stamm Schwabens war nicht minder berühmt als der Stamm Frankreichs; auch Manfreds Tochter war Hochgeboren, und dennoch besaßen der Troubadour und der Minne­sänger keine Lieder, die ihr so viel Freude machten, wie die von Schluchzen unterbrochenen Dankesworte und die Thränen des getrösteten Unglücklichen. Und wenn mein Name den Stolz ihrer Herzen überwinden, wenn er die Glücklichen von dem Pfade des Uebermuths ablenken und auf die Bahn des Paradieses leiten wird, dann wird das meiner Seele, wohin mein Schöpfer sie immer versetzen mag, die innigste Freude gewähren. Und wofern je die edle Gattin und die Tochter des Grafen ein Herz hätten, das für die Leiden der Men­schen schlägt, und wie sie zu meinem Lächeln lächelten, dann liebe sie, Gismouda, liebe sie, wie Du mich lieb­test; störe sie niemals durch die Erzählung meiner trau­rigen Geschicke und trübe nicht durch meinen Namen eine Freude, welche der Herr mir nicht hat gewähren wollen und die er ihnen als würdigeren Geschöpfen geschenkt hat. Aber wenn Du fern von Allen, zurück­gezogen in Dein geheimes Stübchen, Dich frei der Er­innerung an die entschwundenen Jahre hingeben kannst, oh dann, meine liebe Gismouda, dann schenke mir einen Seufzer... einen Gedanken ... eine Thräne ,.,