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geordnet wurde. Der Tempel zu Esne steht, nach einer In- ' u schrift, schon 8000 Lahre. Der zu Dendera entdeckte Thier- f kreis ist augenscheinlich nichts anders, als der ursprüngliche Kalender der Aegyptier, und in seinen Constellationen sind die mm dem Klima von Aegypten natürlichen Beziehungen wahrzu- M nehmen. Als jener Jodiacus gefertigt ward, befand sich das um Aequinoctium des Frühlings im Zeichen der Wage. Die bei ^ to Raschid (Rosette) aufgefundene Inschrift beschäftigt jetzt die - l' Archäologen, und vielleicht liefern sie uns, durch Entzifferung derselben, den längst verlornen Schlüssel zu den Hieroglyphen, ai*, welcher gewiß sehr zu wünschen ist, denn viel ist hier noch hm zu lernen. - li

Fanden nicht schon die Stammväter des jüdischen Volkes hier den Sitz eines ausgebildeten monarchischen Staates, wo der Hof durch Vorrathskammern besser für Hunger und Noth der Vorsorge traf, als selbst in unfern Zeiten geschehen ist? Mu- mien sprechen, wo die Geschichte schweigt. Die Vergoldungen O! und Farben, womit ihre Särge geziert, das kostbare Gewebe, . mtti worin sie ringewickelt sind, die geschnittenen Steine, die man Hn in rhnen, der Papyrus, den man in verschiedenen Gräbern i K gefunden hat; die in Grotten und Tempeln noch vorhandenen sM plastischen Ueberreste von Vasen, Triumphwagen und Hausge- >'gH räthschaften, welch neues Licht verbreiten sie über den ver- <fo dunkelten Glanz der alten Aegyptier, nicht jener, wie sie zu Herodots, sondern zu Moses Zeit gewesen sind! Obschon erste- !ie K, rer das, 300 Jahre vor ihm erbaute, Labyrinth als das ißM schönste Prachtwerk der Architectur anpreißt, so liefert doch Mf, Osymandes Grabmal noch einen auffallendern Beweis ihrer m&m Kunstbildung. Die in Fresco darauf gemalten Harfen wett-Lch-r eifern mit den schönsten griechischen Werken. Osymandes foll^z^ auch eine Bibliothek errichtet haben, deren Saal die Ueberschrift hatte: Werkstättc der Heilkunst für die Seele. In den Tempeln zu Theben, Elne, Dendera u. s. w. sicht man Basreliefs von abgeschnittenen Gliedern, nebst Instrumenten, .

leiten. Denon sagt in seinem berühmten Reisewerk, indem er von einer Grube in Medinet-Abon spricht: Welches Alter muß man nicht bei den Gebäuden vor- ausfttzen, die so verziert waren? Wie viel Jahrhunderte von hoher Kultur mußten vorangehen, um solche Bau­werke h ervorz »bringen? Wie viel Jahrhunderte standen sie, bis sie einstürzten? Wie viele andere Jahrhunderte, bevor ihre Ruinen zur Grundlage dienen mußten ? Wahr­lich! die Jahrbücher dieser Weltgegenden sind dunkel, ge- heimnißvoll und endlos!"

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