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| Arete.

| Warum nicht? O, du mußt nur wollen! Sieh', * Ich leb in ſteter Angſt und Sorg' um dich:

| Du haft ja fo zahlreiche Feinde und

Noch mehr treuloſe Freund. Am hellen Tage, | Wenn du ausgehſt, fürcht ich, fie möchten dich Ermorden, in der Nacht, da ängſt'gen mich Die böſen Träume, daß fie dich ermorden. O, Dion, das iſt eine große Qual!

Man riß mich, kaum fünf kurze Jahre dein, Von deiner Seite weg, zwang mir, noch nicht Ganz zwanzig Sommer alt, das Ehebett

| Des fremden, ungeliebten Mannes auf

| Ich lebte ſchrecklich lange fern von dir

In dem verhaßten, ſehr verhaßten Joch.

Doch endlich wardſt du mir zurückgegeben,

Biſt wieder mein mein Glück iſt übergroß! Ich darf, mich wieder Dion's Gattin nennen: Da reißen dich die Staatsgeſchäfte oft

Von meiner Seit' erlauben nicht, daß ich

Dich ganz beſitze Und ich möchte dich,

Mein theures Herz, ſo gerne ganz beſitzen!

Dion. Ich hege auch den gleichen Wunſch, lieb Weib; Allein der Mann hat Pflichten, die das Weib nicht kennt. Das Vaterland war meine erſte Liebe, Muß meine letzte ſein!

Arete.

Das Vaterland, Das undankbare, haßt und kränkt dich ſehr!