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Dion. Trotzdem lieb' ich's unendlich! Arete. O, du biſt Unendlich gut, mein Dion! Nicht durch Leid Und Kränkung ſollten dir die Syrakuſer Die Liebe, die unendliche, vergelten. Dion. Er trägt fein Leiden leicht im Buſen, wer Für ſeine Pflicht, für ſeine Liebe leidet. Arete. Ich litt in deſſen Armen fürchterlich Ich konnte aber der Gewalt nicht wehren Dion. Laß das, Arete! Der Vergeſſenheit Ganz undurchſicht'ger Schleier ſei davor Gezogen. Nun, geh' ſchlafen, liebes Kind; Die Nacht iſt vorgerückt. Arete. Gehſt du nicht auch? Dion. Ich kann noch nicht Ein wichtiges Geſchäft, Das keinen Aufſchub leidet, hält mich ab. Arete. Du opferſt ſelbſt den ſüßen Schlaf, die Ruh' Der Nacht dem undankbaren Vaterland! Dion. Ich komme aber gleich zu dir, ſobald Ich fertig bin.

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