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dem amphitheatraliſch gebauten und durch die Kuppel des Doms trefflich beleuchteten Sitzungsſaale ſind die Buͤſten Ludwigs XVI., XVII. und XVIII.), in 6 Niſchen die Statuen beruͤhmter Geſetzgeber der Vorzeit, und am Praͤſidentenplatze ein ſchoͤnes Basre— lief, Elio und der Ruhm, von Lemot. Mit dieſem Pallaſte iſt ein geraͤumiger Garten verbunden. Hinter demſelben iſt das 210 Toiſen lange Hotel der In validen. In der Mitte ein großer Hofraum mit herrlichen Bogengaͤngen auf 4 Seiten, zwiſchen den Seitenfluͤgeln ſind mehrere Gaͤrten, in denen die 5000 Invaliden luſtwandeln, kegeln, und auf andere Weiſe ſich die Zeit vertreiben. Sehenswerth iſt der 300 F. hohe Dom der Kirche, das größte Meiſterſtuͤck Franz. Baukunſt, von Man ſard, mit ſchoͤnen Mahlereien von Taſanova und dem 1800 dahin gebrachten Grabmale des Marſchalls Turenne, Vaubans Denkmale gegenuͤber. Am Eingange des Hötels ſelbſt fi eht man ein ſchoͤnes Basrelief von Couſtou, Ludwig XIV. zu Pferde, in Begleitung der Gerechtigkeit und K Klug: heit. In den 4 Speiſeſaͤlen fi ſind große Gemaͤhlde von Parrocel mit Zügen aus dem Leben Ludwigs XIV., und an der Wand Oelgemaͤhlde von Schlachten, Sie gen und Feſtungsplanen von Martin. Eine vor— treffliche Bibliothek von 20, 000 Bänden iſt täglich von 9 bis 3 Uhr geöffnet, und nie leer von Leſern. Der ſchoͤne Pallaſt Luxemburg oder die Pairskammer, von Maria von Medicis erbaut, H enthält zugleich das koͤnigl. Muſeum der lebenden Kuͤnſtler der Franzoͤſiſchen Schule. Auszeichnung verdienen die Gemaͤhlde von Davids, Bertin, Bouton,

